Woah: New York once again spreads the modernist love, this time with a traveling show from MoMa (this is the same show, I think, that was just in Houston). The Spiegel writes
1958...brach gerade die eisigste Phase des Kalten Kriegs an, und im geteilten Deutschland herrschte, dies- und jenseits der Grenze, große Skepsis gegenüber experimentierfreudiger neuer Kunst.Amerika gab auf seine Weise Nachhilfeunterricht: Das berühmte New Yorker Museum of Modern Art, kurz MoMA, schickte - nicht zum ersten Mal nach Kriegsende - eine Auswahl seiner Bestände nach Deutschland. Den Westdeutschen sollte, mit dem Wohlwollen der CIA, die Abstraktion wieder nahe gebracht werden. Der Realismus war in den USA verpönt, denn er galt als Pflichtstil solch feindlicher Regime wie der Sowjets. Ein weiteres Unwort hieß "Verprovinzialisierung", und dieser sollte in Deutschland mit Farborgien von Jackson Pollock oder Mark Rothko entgegengewirkt werden.
Die Zeiten haben sich geändert. Kunsthistorische Nachhilfe ist nicht mehr nötig, provinziell möchte Berlin aber auch heute auf keinen Fall wirken.
I'll be following this one up, since the parallels to my research are just too close...
(Note the photo of the Rousseau and Boccioni coffee mugs with the label "Merchandising mit Matisse" under it.)
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